Rosacea

Rosacea oder auch Rosazea geschrieben und Kupferrose oder veraltet Akne rosacea genannt, ist eine akneähnliche Hauterkrankung des Gesichts, welche meist mit 40 oder 50 Jahren ausbricht, wobei eine Frühform davon, als Couperose bezeichnet, schon ab dem 30 Lebensjahr bei betroffenen auftreten kann.

Von einigen Leuten wird Rosacea und Couperose aber auch als Synonym benutzt.

Falls man von Rosacea betroffen ist, sollte man unbedingt auf Sonnenbäder, Saunabesuche, scharfe Gewürze, starke Temperaturschwankungen, Alkohol-, Kaffe- und Teekonsum verzichten, da diese Sachen alle eine Verschlechterung der Krankheit und des Hautbildes bewirken können. Am besten befragt man dazu aber gezielt seinen Hautarzt.

Die durch die Rosacea ausgelöste Hauterkrankung äußert sich am Anfang nur durch leichte Hautrötungen und kleine Papeln, welche zuerst nur wie ein Sonnenbrand wirken und auch oft nur in Stresssituationen und bei größerer Hitze oder Kälte zu Gesicht kommen.  Diese Form bezeichnet man auch immer noch als Couperose.

Für Betroffene wird es dann erst meistens richtig schlimm, wenn die Krankheit stärker wird und richtige Knötchen und Schwellungen auftreten, welche sich entzünden und eitrig werden können.  Bei manchen Männern kann es dabei zu der bekannten Säufernase oder auch Knollnase genannt kommen.

Zudem muss man auf Sehverschlechterungen acht geben, da diese auch durch die Rosacea ausgelöst werden können. So kann es im schlimmsten Fall zu einer Hornhautentzündung kommen.

Wichtig ist auch die Rosacea keinesfalls mit Akne zu verwechseln, da dies aufgrund der hohen Ähnlichkeit häufig zu Fehldiagnosen führt und dadurch im weiteren Verlauf eine erfolgreiche Behandlung erschwert.

Was tun gegen Rosacea?

Wenn man festgestellt hat, dass man unter Rosacea leidet, ist es unbedingt wichtig zum Hautarzt zu gehen, falls man dort noch nicht war. Außerdem sollte man regelmäßig die Augen beim Augenarzt überprüfen zu lassen, ob die Rosacea auch auf die Augen übergegriffen ist.

Wichtig ist außerdem wie oben schon angesprochen, die Meidung auslösender Faktoren, sowie fetthaltiger Cremes. Gut macht sich zum Beispiel auch eine tägliche Säuberung der Haut.

Wenn man dann mit seiner Rosacea zum Arzt geht, bekommt man meist auch verschiedenste Medikamente, wie Antibiotika oder Isotretinoin verschrieben.

Abschließend lassen sich die betroffenen Rosacea Äderchen im Gesicht durch Laserbehandlung beseitigen, wobei betroffene Blutgefäße verschlossen und unsichtbar werden.



PS: Für viele Besucher sind diese Bücher gegen Akne & Pickel eine wahre Hilfe.